1. Damenmannschaft



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Etwas Ersatzgeschwächt - gleich drei defensive Stammspielerinnen standen für diese schwierige Aufgabe nicht zur Verfügung - aber mit einem wie immer gut besetzen Kader und einer motivierten Truppe ging es bei bestem Herbstwetter an die direkt am Ammersee gelegene Sportanlage nach Dießen. 

 

Bereits beim Aufwärmen zeigte sich, dass der Gegner wie befürchtet seine halbe Mannschaft mit Spielerinnen füllte, die auch in der Landesligamannschaft zum Einsatz kommen und es somit kein einfaches Spiel werden würde. Auch das der gegnerische Trainer als Schiedsrichter agieren musste, vermochte das ungute Gefühl nicht beseitigen (Anmerkung Schiedsrichter pfiff aber völlig korrekt). Im Spiel selber hielten sich beide Teams zumeist im Mittelfeld auf und neutralisierten sich weitestgehend. Torraumszenen waren folglich Mangelware. Wenn, aber kaum wahrnehmbar, waren die Gäste aus Gröbenzell dem Ziel etwas näher, Torchancen rauszuspielen. Das 0:0 zur Pause - unsere erste torlose Halbzeit der Saison- war daher die fast logische Konsequenz. 

 

In den zweiten Durchgang starteten die Hausherrinen dann deutlich druckvoller und machten den Grün-Weißen den Spielaufbau immer schwerer beziehungsweise stimmten auf unserer Seite die Laufwege immer weniger oder den Pässen fehlte die Genauigkeit. Zweifellos tat die Einwechslung einer weiteren Landesligaspielerin auf Dießener Seite für den weiteren Spielverlauf ihr übriges. Diese Spielerin war im weiteren Verlauf die absolute Unterschiedsspielerin, die unserer jungen Mannschaft (mit rd. 16,5 Altersdurchschnitt im Schnitt fast 4,5 Jahre jünger als der Gegner) kaum unter Kontrolle bekam und wenn dann nur zu zweit, wodurch sich den Mädels vom Ammersee zwangsläufig Räume auftaten. Die Folge dieses sich langsam verschärfenden Dauerdrucks war nach knapp einer Stunde das 0:1 aus Gröbenzellerinnen Sicht, als es nicht gelang die Torschützin im Rückraum schnell genug zu attackieren. Kurz darauf fiel dann bereits das 0:2. Endgültig der Zahn gezogen wurde unserer tapfer kämpfenden Mannschaft dann durch das 0:3. In der Folge verteidigten die Gäste zwar energisch und wehrten sich mit Leibeskräften, nach vorne gelang aber durch die schwindenden Kräfte und die sicherlich vorhandene Resignation durch das Ergebnis kaum mehr Befreiung, so dass die letzten Minuten eine Abwehrschlacht auf engstem Raum wurde (oder wie man in München sagen würde „1.000 € kalt“), bei der der Ball leider im dann fast gewohnten 5 Minuten Takt noch drei Mal im Gehäuse landete und das Spiel somit 0:6 verloren ging. 

 

Fazit:

Die Köpfe hingen freilich tief und die Enttäuschung war riesengroß, das ist nicht zu leugnen. Am Einsatz und Willen hat es aber zweifelsohne nicht gelegen. Wie in der bisherigen Saison hat jede ihr bestes gegeben. Manchmal gibt es aber solche Tage, an denen das Beste eben nicht reicht. Konnte die erste Halbzeit noch völlig offen gestaltet werden, mangelte es in der zweiten Halbzeit zunehmend an der angesprochenen Passgenauigkeit aber auch der Entlastung und Durchsetzungskraft in der Offensive.

 

Letztlich traf man aber auch nur bedingt auf eine Mannschaft aus der Liga, sondern auf eine halbe Landesligamannschaft - immerhin die 4. Höchste Liga im Frauenfußball- der man am Ende nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Mit gleichem Wettbewerb hat das freilich nur bedingt etwas zu tun, wenn einem je nach Spielplan der ersten Mannschaft eine gänzlich andere Truppe gegenübersteht, zumal die Freizeitliga Frauen mit Sicherheit auch nicht dazu gedacht ist, Landesligaspielerinnen Erfolgserlebnisse zu verschaffen. Aber Sollte. Hätte. Könnte. Würde. hilft nicht. Nächstes Mal einfach Machen!

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Bei ungewohnten äußeren Bedingungen - bisher schien bei Spielen stets die Sonne, nun war es herbstlich frisch bei 4 Grad und Nebel - ging es für unsere Damen zum Verfolgerduell nach Hohenfurch. Dort wollte man die unglückliche Niederlage der letzten Woche vergessen machen und Platz zwei zurückerobern.

Von Beginn an war daher der Offensivgang eingelegt. Mit einer der ersten Möglichkeiten erzielte Susi - die langsam am Tore schießen Gefallen zu finden scheint- die schnelle 1:0 Führung. In der Folge spielte sich das Spielgeschehen überwiegend in der Hälfte der Gastgeberinnen ab und die Grün-Weißen kamen folgerichtig zu guten Aktionen, die zunächst allerdings aufgrund der mangelnden Abgebrühtheit vor dem Tor ungenutzt blieben. Das vermeintliche 2:0 durch Bea, die nach schöner Aktion von Emma den Ball nur über die Torlinie bugsieren musste, wurde - passend in die Reigen der vergebenen Torchancen- nach einem Foul zurückgepfiffen. Nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen war es dann letztlich Emma, die mit dem 2:0 die Weichen endgültig auf einen Sieg für die Gröbenzellerinnen stellte. Kurz vor der Pause gestaltete dann noch Bea das Ergebnis weiter positiv, die aus gut 30 Metern zum 3:0 vollstreckte, nachdem sie nach abgefangenem Pass der Torhüterin perfekt von ihrer Mitspielerin bedient wurde und schnell das vakante leere Tor wahrnahm. Bei frostigen Wetter ging es zu Null zum Pausentee, da Klara kurz zuvor - nach Getümmel im eigenen Strafraum- den Ball noch von der Linie kratzte und so den Anschluss verhinderte.

Der zweite Durchgang verlief dann ähnlich wie der erste. Viele Chancen auf Seite der Gäste, die leider meist ungenutzt blieben - sei es aufgrund von Wegrutschen beim Abschluss auf dem feuchten Rasen oder mangelndem Zielwasser. Allerdings lief der Ball nicht mehr ganz so flüssig wie zuvor, so dass das Spiel nun etwas mehr stockte. Die heute in Torlaune befindliche Emma war es dann aber, der gerade diese "rutschigen" Bedingungen beim 4:0 zu Gute kamen, da die Hohenfurcher Torhüterin ihre streng geschossene Hereingabe nicht festhalten konnte. Den Schlusspunkt setze schließlich Celine, im Strafraum schön freigespielt, mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 5:0.

 

Fazit:

Die Null stand und mit fünf eigenen Treffern zurück in die Erfolgsspur gefunden, so lässt sich die Partie kurz zusammenfassen. Wenngleich - Lobhudelei sollte aus Trainersicht ja nie angebracht sein - das Spiel unserer Damen trotz des positiveren Ergebnisses in vielen Phasen etwas zäh und unrund gegenüber einigen vorherigen Auftritten verlief. Viele Stockfehler, hier und da zu viele unnötige Zweikämpfe aufgrund von Passungenauigkeiten bzw. zu später Ballweitergabe und - auch der Platzgröße geschuldet - große Löcher im Zentrum - die man mit einer dort defensiveren Ausrichtung zu beheben suchte. Doch das ist angesichts der bisherigen Spiele und der damit auch gestiegenen Ansprüche der Mannschaft an sich selbst Kritik, der man sich gerne stellt. Kommende Woche steht mit dem MTV Dießen direkt das nächste schwere Auswärtsspiel an. Hier hoffen wir alle, dass auch dieses Spiel mit der notwendigen Konzentration angegangen wird und der bisherige positive Eindruck bestätigt werden kann.

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Bestes Spätsommerwetter und zahlreiche gespannte Zuschauer. Die Bedingungen für das Spitzenspiel zwischen dem bisher souveränen Tabellenführer und den gastgebenden Hausherrinnen von Grün-Weiß Gröbenzell hätten nicht besser sein können. Unsere gewagte Prognose vor dem Spiel lautete also, es könne so oder so ausgehen.

Von Beginn an bewahrheitete sich diese und es zeigte sich, dass es für die Grün-Weißen gegen einen Gegner gehen sollte, der ihnen mehr abverlangen sollen wird, als es bisher der Fall war. So schnürten die Gäste die Gröbenzellerrinnen in den ersten fünf Minuten weit in der eigenen Hälfte ein. Eine Befreiung aus dieser Umklammerung war nach dieser Phase zunächst nur durch schnelle Konter möglich. Mit einem der ersten Angriffe gelang Bea am zweiten Pfosten einlaufend mit links die zu diesem Zeitpunkt des Spiels glückliche Führung für die Grün-Weißen. Diese sollte aber nicht lange Bestand haben. Fast im Gegenzug traf der ESV, vom Rückstand unbeeindruckt, nach einem Abstauber zum 1:1.

In der Folge gelang es den Gastgeberinnen aber immer besser sich aus der eigenen Hälfte zu kombinieren, so dass sich ein munterer Schlagabtausch entwickelte, bei dem beide Mannschaften ähnlich viel Ballbesitz hatten, die Mädels vom Gröbenbach sich allerdings ein Chancenplus erarbeiteten konnten. Exemplarisch hier nur ein satter Schuss von Bea, der vom Innenposten abprallend nicht ins Tor sprang, sondern vor der Linie rollte. Nach spannenden und packenden 45 Minuten ging es schließlich mit einem 1:1 in die Pause. Das Ergebnis zur Pause hätte aber auch umgekehrt lauten können.

Mit zunehmender Spielzeit in Halbzeit zwei übernahmen die Gröbenzellerinnen immer mehr das Heft des Handelns und die Kontrolle über das Spiel. Die Gäste setzen ihrerseits nun fast ausschließlich auf weite Bälle, um das Mittelfeld und die Abwehr zu überbrücken. Aus der Feldüberlegenheit und den zahlreichen Abschlüssen sollte für die Hausherrinen aber nichts zahlbares für die Anzeigetafel herausspringen. Dabei wäre es so einfach gewesen. Rein das Ding und ab nach Hause. Vielmehr waren es die Gäste, die nach einer Ecke - Toni konnte nach der ersten Großchance des ESV zuvor gerade noch zu dieser klären- mit 2:1 in Führung gingen und kurz darauf nach einem weiten Ball und gewonnen Laufduell gar auf 3:1 erhöhten.

Trotz zwei Tore Rückstand war Köpfe hängen lassen aber nicht angesagt. Die Gastgeberinnen versuchten nun alles, um noch einmal ins Spiel zu kommen. Doch zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu, da die zahlreichen Schüsse auf das Tor allesamt Beute für die Torhüterin des ESV wurden, von der Latte abprallten oder das viereckige Gehäuse knapp verfehlten. Zugleich bot man den Gästen folgerichtig mehr Raum, durch welchen diese stets die Möglichkeit zur endgültigen Entscheidung hatten.

Trotz hartem Kampf und vollem Einsatz blieb es am Ende beim 1:3 für die Gäste und damit bei der ersten Niederlage der Saison.

 

Fazit:

So ist Fußball. Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. Eine etwas unglückliche Niederlage, die bei besserer Chancenverwertung leicht zu vermeiden gewesen wäre. Aber wäre, wäre Fahrradkette. Doch der Fokus sollte nicht auf dem negativen liegen, sondern darauf, dass man, abgesehen von den ersten 5 Minuten, gegen eines der Topteams der Liga mindestens ebenbürtig war. Spielerisch, athletisch und auch was den Einsatz anbelangt muss diese Grün-Weiß Mannschaft sich vor niemandem verstecken und kann zurecht stolz auf sich sein und die eigenen Anhänger werden noch viel Freude an diesem Team haben.

Zwar ist mit dieser Niederlage auch die  Siegesserie gerissen. Aber das Ende einer Serie bildet den Auftakt für eine neuen. Mit dem gewohnten Einsatz und Elan wird kann man diese bereits beim nächsten schweren Auswärtsspiel in Hohenfurch beginnen.

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Verdienter Sieg nach hartem Fight

Bei bestem Spätsommerwetter stand mit dem ersten Auswärtsspiel beim DJK Würmtal, der die erste Partie mit 5:2 gewonnen hat, die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm.

Von Beginn an übernahmen die Grün-Weißen das Heft des Handelns und kamen in den ersten zehn Minuten bereits zu drei gefährlichen Abschlüssen, die allerdings von der glänzend aufgelegten Torhüterin vereitelt wurden. Auch in der Folge erspielten sich die Gäste ein deutliches Chancenplus, der Ball wollte seinen Weg ins Tor aber nicht finden. Die Hausherrinen spielten zunächst abwartend und versuchten über Konter und schnelles Umschaltspiel unser Mittelfeld zu überbrücken und zum Erfolg zu kommen, kamen mit laufender Spielzeit und besser in die Partie. Unsere stark aufgelegte Abwehr konnte dies  jedoch auf beste Weise unterbinden. Nach 33 Minuten Spielzeit war es dann Lisa, die mit einer schönen Bogenlampe, die sich genau unter der Latte ins Tor senkte, den erlösenden 1:0 Führungstreffer erzielte. Deutlich entspannter hätte die Partie in der Folge verlaufen  können, wenn Lisas zweiter Streich - sie warf sich mit vollem Einsatz in eine Hereingabe und spielte den Ball an der herausgefiltert Torhüterin vorbei, ehe diese sie traf- zu Unrecht aberkannt worden wäre. So ging es mit einem knappen 1:0 in die Pause.

Halbzeit zwei begann dann wie Halbzeit eins mit einer sehr guten, aber leider erneut nicht genutzten Chance für die Mädels vom Gröbenbach. Mit laufender Spielzeit kamen die Hausherrinen aber immer besser in in Partie,  sei es aufgrund des Kräfteverschleißes der Grün-Weißen, oder weil sie selbst angesichts der vielen vergebenen Möglichkeiten nun ihrerseits Lunte rochen. In der Folge entwickelte sich auf alle Fälle ein echter Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, der den Grün-Weißen alles abverlangte. Unter vollem Einsatz aller Akteurinmen konnten die meisten Angriffe der Würmtalerinnen allerdings unterbunden bzw. geklärt werden. Wie vergangene Woche war es dann erneut Susi die fast mit einer Kopie des Tores mit dem 2:0 die Vorentscheidung brachte.

 

Fazit:

Starkes Spiel gegen einen sehr starken Gegner. Auf ungewohntem Geläuf - es wurde nach wohl ca. zwei Jahren erstmals wieder auf Rasen gespielt - lieferten alle eine kämpferisch sowie spielerisch starke Partie. Einziges, wenngleich großes Manko, war die Chancenverwertung. Wie entspannter hätte das ganze Spiel verlaufen können, wäre diese besser gewesen. So brachte man die Hausherrinen wieder ins Spiel. Kommende Woche wartet nun mit der SG Post-SV München/ESV München der nächste harte Prüfstein.

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Nächste Premiere geglückt.

Mit viel Spannung wurde dem ersten Pflichtspiel der neuen Damenmannschaft von Grün-Weiß Gröbenzell entgegengefiebert. Die bisherigen Testspiele liefen zwar alle vielversprechend, waren letztlich aber nicht mehr als Testspiele und sind daher nicht überzubewerten. Zudem stand mit der SG Hofstetten/Greifenberg/Finning eines der Topteams als Gegner bereit.

Bereits zu Beginn zeigte sich, dass diese Spiel keine einfache Aufgabe für die Hausherrinnen werden würde. Körperlich waren die Gäste deutlich überlegen und hielten die Grün-Weißen aus dem eigenen Strafraum heraus. Es war daher nicht überraschend, dass das 1:0 durch Bea mit einem schönen Schuss aus der Distanz erzielt wurde. Dieser frühe Treffer nach 8 Minuten gab die erhoffte Sicherheit in den Reihen der Mädels vom Gröbenbach. Sophia schloss kurz darauf einen ihrer schönen Flügelläufe, bei dem sie sich mit vollem Einsatz gegen ihre Gegnerinnen durchsetzte, mit dem 2:0 ab.

Doch die Gäste schienen durch diesen Treffer in ihrem Kampfgeist geweckt worden zu sein. In den folgenden Minuten befreiten sich die Gäste nicht nur mehr und mehr aus der eigenen Hälfte, sondern setzen die Gastgeber von Minute zu Minute mehr unter Druck. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Kurz vor der Pause fiel in der Folge nach einer Ecke der Anschlusstreffer, mit dem es dann auch in die wohlverdiente Pause ging.

Die zweite Halbzeit begann dann, wie die erste endete. Beide Mannschaften rieben sich im Mittelfeld auf, ehe Susi durch ein schönes Solo, man kann auch von einem "Tor des Willens" sprechen, das wichtige 3:1 erzielte. Von da an kippte das Spiel wieder in Richtung der Gastgeberinnen, die die Gäste aus dem Landsberger Landkreis meist schon im Spielaufbau entscheidend störten und so zu einigen Möglichkeiten kamen.

Das 4:1 fiel dann auch nach einem blitzsauberen Konter - Balleroberung am eigenen Strafraum von Susi mit direktem Pass nach vorne - Annahme und Weitergabe im Mittelfeld von Bea - Abschluss von Fjolla. Binnen weniger Sekunden überwand der Ball das ganze Feld ohne dass die Gäste hätten eingreifen können. Den Abschluss setzte dann erneut Fjolla mit einem Schuss aus dem Strafraum.

 

Fazit:
5:1 zum Auftakt der Liga. Das lässt sich wahrlich sehen. Erneut ein Spiel in dem sich alle reingehängt haben, sich niemand versteckte und zugleich deutlich mehr gefordert wurde als in den bisherigen Partien. Unter dem stärkeren Gegnerdruck litt auch merklich die Ballkontrolle und das eigene Passspiel. Daran muss nun in den kommenden Wochen angesetzt werden beim Unterfangen sich stetig zu verbessern.

 

Tore:
1:0 Bea
2:0 Sophia
2:1 Gäste
3:1 Susi
4:1 Fjolla
5:1 Fjolla

 

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Trainingslager

Die Ferien sind nun zu Ende und mit ihr auch die „fußballfreie“ Zeit für unsere Mädels. Um für die anstehende Saison bestens vorbereitet zu sein, absolvierten alle Spielerinnen der beiden gemeldeten Mannschaften ein gemeinsames Trainingswochenende auf heimischen Gelände.

Abgesehen von kurzen Regenschauern meinte Petrus es gut mit den Teams und lieferte am Samstag bestes Fußballwetter. Um nach den Ferien wieder reinzukommen lag der Fokus am Vormittag auf individuellen Übungen mit dem Ball bei steigender Intensität, ehe es Mittags in die verdiente Pause ging. Der Nachmittag begann mit kleinen Team-Building-Übungen ehe nach weiteren Passeinheiten ein Abschlussspiel die erste Einheit beendete. Das abschließende Grillen rundete den Tag ab.

Aus Gründen der Belastungssteuerung wurde am „verkürzten“ zweiten Tag, der mittags begann, der Fokus auf weniger lauf- und kraftintensive Übungen gelegt - immerhin stand am Abend noch ein kleines Vorbereitungsturnier an. Neben der ein oder anderen Übung zum Stellungsspiel, lag der Schwerpunkt auf Torschuss und Standards, bevor dann am späten Nachmittag die zwei Vorbereitungsspiele anstanden.

Gespielt wurde hier jeweils 45 Minuten pro Spiel gegen zwei A-Klassen Mannschaften. Dabei bestand unser Kader aus insgesamt 18 motivierten Spielerinnen aller Jahrgänge.

 

SG Grün-Weiß Gröbenzell/Lochhausen – SV Adelshofen/Nassenhausen | 1:0

Nachdem das historische erste Spiel einer Damenmannschaft von Grün-Weiß Gröbenzell schon wieder fast zwei Monate zurücklag, stand mit dem SV Adelshofen/Nassenhausen aus der A-Klasse nach der langen Sommerpause der erste Gegner der neuen Saison auf dem heimischen Kunstrasen bereit.  

Etwas überraschend übernahmen die Hausherrinnen trotz des anstrengenden Trainingslagers von Beginn an das Heft des Handelns. Erfreulich war, dass man versuchte den Ball direkt laufen zu lassen und sich so ein recht variables Spiel über die verschiedenen Offensivakteure ergab, welches für die Adelshofener Gäste nur schwer auszurechnen war. Die Folge davon waren einige Torchancen, die allerdings ungenutzt blieben.

Nach dem ersten Drittel der Begegnung kamen die Gäste dann etwas besser ins Spiel und unsere Abwehr durfte bzw. musste sich nun in ihrer Kernkompetenz - dem verteidigen - beweisen. Dies gelang gegen bisweilen körperlich deutlich überlegene Gegenspielerinnen aber bestens.

Nach dieser kurzen Drangphase übernahmen die Grün-Weißen dann wieder das Zepter und der Erfolg ließ dann nicht lange auf sich warten. Nach einem schönen Antritt durch die zuvor aufgemachte Lücke im Adelshofener Defensivverbund gelang Karo schließlich mit dem ersten Tor der Saison der verdiente Führungstreffer.

In der Folge wurde die Qualität der Chancen zwar immer besser (Pfostentreffer, Elfmeter), ein weiteres Tor sollte allerdings nicht mehr gelingen.

 

Tore:

1:0 Karo

 

SG Grün-Weiß Gröbenzell – TSV Indersdorf | 5:1

In unserem zweiten Spiel des Tages traf man nach einer einstündigen Pause - in der Zwischenzeit spielten Adelshofen und Indersdorf gegeneinander - auf die Gäste aus dem Dachauer Landkreis.

In dieser Partie legte man dann gleich los wie die Feuerwehr. Fjolla gelang mit einem für sie typischen Tor - ein Schuss aus der Drehung von der Strafraumkante, unhaltbar für die Torhüterin - bereits nach wenigen Minuten die Führung. Kurz darauf legte Sophia dann nach. Der Ball wechselte bei diesem Spielzug dabei innerhalb kurzer Zeit gleich zwei Mal die Seiten. Von hinten links gelangte der Ball über das rechte Mittelfeld und gelangte daraufhin über den linken Flügel ins Zentrum, wo  Sophia die Hereingabe verwertete.

Aus einem der wenigen Unachtsamen Momente - im Mittelfeld gelangte man nicht kontrolliert in Ballbesitz sondern verwickelte sich in Zweikämpfe und unkontrolliert Pässe auf kurzem Raum - gelang den Gästen mit einem schönen Gegenstoß der Anschlusstereffer zum 2:1.

Davon unbeeindruckt setzen die Hausherrinen nach und konnten durch Sophia alsbald den alten Abstand von zwei Toren wieder herstellen. Die Schlusspunkte in eines rundum erfolgreichen Auftaktes setze mit den Toren vier und fünf dann mit Maya unsere am heutigen Tag jüngste Spielerin, die sich bei beiden Toren nach einem der an diesem Tag typischen vorangegangenen schnellen Flügelläufe gekonnt durchsetzen konnte.

 

Tore:

1:0 Fjolla

2:0 Sophia

2:1 Indersdorf

3:1 Sophia

4:1 Maya

5:1 Maya

 

Fazit:

Riesen Lob an alle Spielerinnen. Trotz der corona-, urlaubs- und wetterbedingten kräftezehrenden langen Trainingseinheiten an den beiden Tagen sowie der Tatsache, dass man in der Konstellation noch nie zusammengespielt hat, lieferten die Hausherrinnen gegen zum Teil deutlich erfahrenere Gegnerinnen zwei zu diesem Zeitpunkt aus unserer Sicht sehr gute und souveräne Partien ab. Der Ball lief häufig sauber über mehrere Stationen, manches wurde ausprobiert und man war immer versucht, den Ball schnell nach vorne zu spielen. Keine hat sich "versteckt", sondern alle haben sich aktiv am Spielgeschehen beteiligt, so dass auch die vielen Einwechslungen das Niveau aufrechterhalten konnten. Zu verbessern gibt es immer viel, jedoch sind wir davon überzeugt, dass beide weiblichen Teams von Grün-Weiß Gröbenzell gut gewappnet die dieses Wochenende beginnende Saison angehen können.

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Bei bestem Wetter kam es auf dem Wildmoosgelände am 18.07. zu einem historischen Ereignis. Das erste Spiel einer Frauenmannschaft in der bald 60-jährigen Vereinsgeschichte des Grün-Weiß Gröbenzell stand auf dem Spielplan. Angesichts dieser Premiere meinte es auch Petrus gut mit allen Beteiligten und spendete anlassgemäß bestes Fußballerwetter. 

Im Vorfeld regierte doch eine gewisse Unsicherheit, da nach dem langen Lockdown niemand so recht wusste, wo man bzw. wer überhaupt auf dem Platz steht, zumal das aufgelaufene Team in dieser Zusammensetzung vorher noch nie gemeinsam auf dem Platz stand. Nicht leichter machte es auch die Tatsache, dass im Gegensatz zum Gegner, der schon länger in dem Bereich ein Team stellt, bis auf eine Ausnahme niemand vorher gegen eine Frauenmannschaft spielte. Die damit verbundene Nervosität wurde es aber durch die Vorfreude, dass es nun endlich mal wieder was geht, wettgemacht.

Genau diese Vorfreude wandelte sich auf dem Feld schnell in Spielfreude um. Viel Bewegung, schönes Kombinationsspiel, gutes Stellungsspiel und eine gute Zweikampfführung – all das war ziemlich schnell erkennbar. Es dauerte dann auch nicht lange bis sich Clara in das Vereinsgeschichtsbuch eintrug und das Premierentor einer Grün-Weißen Frauenmannschaft erzielte und vor lauter Begeisterung ein paar Minuten später gleich Tor Nummer zwei nachlegte. Die frühe Führung führte dann zu noch mehr Sicherheit, so dass das Offensivspiel weiter Fahrt aufnahm. Sowohl steile Pässe auf die Flügel, als auch Kombinationen durch das Zentrum führten immer wieder zur Freude der Anhänger des Heimteams zu Torchancen. Dass es auch den ein oder anderen Versuch aus der Distanz gab - in der Vergangenheit leider eher Mangelware - rundete den positiven Eindruck ab.  

Bis zum „Pausentee“ gelang es den Grün-Weißen sich eine 7:0 Halbzeitführung herauszuspielen, bei der sich gleich zahlreiche Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen durften. So fiel das Halbzeit Resümee durchweg positiv aus. Es galt aber weiter die Devise, trotz des verletzungsbedingten Ausfalls einer unseren zentralen Spielerinnen, die Ordnung zu bewahren und ob der hohen Führung nicht „auseinander zu fallen“.

Doch die Gefahr erwies sich im zweiten Durchgang als unbegründet. Die Mädels knüpften nahtlos da an, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatten und erspielten sich weitere Torchancen und Tore. Aber auch die Gäste aus Prittriching kamen in dieser Phase das ein oder anderer Mal vor das Gehäuse der Gastgeberinnen und erzielten ihren verdienten Ehrentreffer. Am Ende kam es dann auf dem Feld, angesichts einiger taktischer System-und Positionsumstellungen hier und da noch zu etwas Unruhe, jedoch gewöhnten sich die Grün-Weißen nach kurzer Eingewöhnungsphase auch daran. So Stand am Ende der Partie ein 11:1 für die Hausherrinnen zu Buche. An dieser Stelle auch noch einmal ein besonderes Lob an unsere Gäste aus Prittriching, die sich unabhängig des Spielstandes nicht aufgegeben haben und auch nicht nickelig geworden sind. Das ist nicht immer üblich.  

 

Fazit: 

„So gut habe ich die Mädels schon lange nicht mehr spielen sehen“ war eine Aussage von langjährigen Begleitern dieser Mannschaft, die absolut zu Recht angebracht wurde. Und das völlig unabhängig der Coronapause ;). Die erste Nervosität und Unsicherheit– die wahrscheinlich auf Seiten der Trainer  größer war als auf Seiten der Spielerinnen – wo man denn im Vergleich zu Frauenmannschaften steht bzw. einzuordnen ist – wurde durch dieses Spiel etwas weniger. Es war eine rundum erfolgreiche Premiere, bei der alles dabei war, was man sehen will. Keine einzige Spielerin ist abgefallen, alle haben stets gekämpft und sich angeboten. Der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und man verlor eigentlich nie die Nerven. Auch nicht, wenn man im Spielaufbau in der Abwehr mal unter Druck gesetzt wurde. Besonders erfreulich ist auch der Einsatz einiger Spielerinnen unserer B-Jugend, die zum Teil in den letzten Wochen bereits fleißig mit trainierten bzw. ja auch schon in den letzten Spielen der Corona-Saison Stützen dieser Mannschaft waren. Insbesondere die erste Halbzeit wirkte so, als ob die Mannschaft in dieser Konstellation bereits seit Jahren zusammenspielt. Man kann allen nur ein riesen Lob aussprechen. Aber ausruhen sollten wir uns darauf auf keinen Fall und es gilt im Training weiter hart zu arbeiten, damit dies keine Eintagsfliege in der Geschichte des Frauenfußballs der Grün-Weißen bleibt. 

 

Torschützen: 

1x Bea 

3x Clara 

1x Emma 

3x Fjolla 

1 x Karo 

1x Sophia 

1x Eigentor 

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Vor vielen Jahren hat der Mädchenfußball bei Grün-Weiß Gröbenzell eine Heimat gefunden.

Seitdem nehmen mehrere Mädchen-Mannschaften aktiv am Spielbetrieb teil und schlagen sich durchaus beachtlich. Die Spielerinnen sind in diesen Jahren mit uns "groß geworden" und wir freuen uns, dass wir mit den "kleinen Mädchen" von damals als Fundament in der kommenden Spielzeit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Damenmannschaft melden werden.

Sollte bei der ein oder anderen Interesse bestehen sich unserer Truppe anzuschließen oder einmal im Training vorbeizuschauen, würden wir uns darüber freuen. Erreichbar sind wir unter 0173/9998303.

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