1. Damenmannschaft



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Nach zahlreichen erfolgreich verlaufenden Testspielen stand mit dem ersten Ligaspiel im Jahr 2022 gleich eine richtungsweisende Partie auf dem Programm. Im Verfolgerduell der Freizeitliga trafen in Hofstetten der zweite auf den dritten. Um weiterhin eine Chance auf die Meisterschaft behalten zu können und gleichzeitig den zweiten Tabellenplatz abzusichern, musste für die Gäste aus Gröbenzell ein Sieg über die SG vom westlichen Ammersee her. Mit einem bestens besetzen Kader und der maximalen Kapazität auf der Auswechselbank, konnte man aus dem Vollen schöpfen.

 

Das Spiel begann allerdings anders als in den meisten der vergangenen Partien. Die Gäste taten sich auf dem großen, noch relativ unebenen Rasenplatz, relativ schwer in die gewohnten Kombinationen zu kommen. Auch das Stellungsspiel wies hier und da Mängel auf, wobei hier unterstellt wird, dass nicht die Wochenendfeiern ursächlich waren, die einigen sichtbar schwer im Magen lagen. Die etwas beruhigende Führung fiel dann, nachdem man sich trotz des ausbaufähigen Spiels zuvor einige Chancen erarbeitet aber nicht „vollendet“ hat, Mitte der Halbzeit durch Fjolla, die nach einer schönen Hereingabe von Fanny da stand, wo eine Stürmerin zu stehen hat. Kurz darauf fiel dann sogleich das 2:0, ebenfalls durch Fjolla. Doch diese vermeintlich beruhigende Führung brachte nicht die erhoffte Sicherheit ins eigene Spiel. Fehlpässe blieben weiterhin an der Tagesordnung, so dass die Hausherrinnen ihrerseits zu Möglichkeiten kamen. Eine davon nutzen die Gäste zum 1:2 Anschluss in einer Phase, in der die Mädels testen wollten, wie weit und wie lange man sich mit vielen Querschlägern hinten reindrängen lassen kann, ohne das was passiert. Halt nicht lange.

 

Durchgang zwei verlief dann in weiten Teilen wie der erste Durchgang. Spielerisch sollte es heute nicht so recht laufen, jedoch war man phasenweise deutlich überlegen und erspielte sich gute Möglichkeiten. Hier und da war man im Abschluss aber zu unpräzise oder scheiterte unzählige Male an der Torhüterin. Erneut Fjolla war es dann, die einen Pfostenabpraller, nach schönem Schuss von Jules, zum 3:1 verwertete. Im fast direkten Gegenzug fing man sich allerdings das 2:3. Durch zwei weitere Tore von Fjolla, die heute torhungrig war, und mit ihren Weitschüssen den Ball noch zwei mal ins Tor schweißte und somit den 5:2 Endstand besorgte.

 

Fazit:

Überschattet von dem Ergebnis wurde das Spiel von der schweren Verletzung von Sina, die uns aufgrund dieser nun leider die kommenden Monate fehlen wird. Wir wünschen ihr auch auf diesem Wege gute Besserung und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen auf dem Platz. @ Sina: Du wirst der Mannschaft auf dem Feld fehlen.

 

Spielerisch war dieses Spiel bei weitem kein Gaumenschmaus, vielleicht wurden wir hier in den vergangenen Spielen bisweilen aber auch zu sehr verwöhnt. Stockfehler, unbedrängte Fehlpässe, ein ab und an seltsames Stellungsspiel. Alles kam heute zusammen. Nichts desto trotz war man dem direkten Konkurrenten im Kampf um Patz zwei überlegen und hätte, gerade in der ersten Halbzeit, aufgrund der Vielzahl an Chancen deutlich mehr als nur zwei Tore auf der Habenseite haben müssen. Der zweite Durchgang lief dann in Sachen Stockfehler und Fehlpässe etwas besser. Spielerisch war es in toto aber eine der schwächeren Leistungen der Saison, aber man spielt halt auch nur so gut, wie es der Gegner zulässt. Wobei der Eindruck beim Aufwärmen am Ende nicht täuschte und somit viele kleine Faktoren zusammen zu diesem vermeintlich schwachen Spiel führten.

In der Gesamtbetrachtung geht der Sieg allerdings mehr als in Ordnung und hätte auch höher ausfallen können, den wir gerne gegen eine gesunde Sina tauschen würden. Der Preis war leider zu hoch.

 

 

 

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Aufgrund des Rückzugs einer weiteren Mannschaft aus der Spielrunde und des Ausfalls des ersten Rückrundenpunktspiels, versuchten wir die Mädels mit weiteren Testspielen bei Laune zu halten. Diesmal trafen wir hier auf ungewohntem Rasen auf eine Mannschaft, die sehr unbequem zu bespielen ist und dies auch bereits in der A-Klasse gezeigt hat. Erfreulich war, dass Lisa, die aufgrund von Umzug nur mehr in den Ferien mitspielen kann, uns in diesem Spiel zur Verfügung stand und uns somit bei der ersten Auswärtspartie seit November zwei Auswechselspieler zur Verfügung standen.

 

Etwas überraschend nahmen in den ersten Minuten der Partie der Gastgeber das Zepter in die Hand und sorgte für etwas Unordnung in den Gröbenzeller Reihen.  Aus dieser anfänglichen Feldüberlegenheit konnte Adelshofen aufgrund der stets wachen Grün-Weißen Abwehr glücklicherweise kein Kapital schlagen und kam zu keinem gefährlichen Abschluss. Je länger die Partie lief umso mehr übernahmen die Mädels vom Gröbenbach zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Zunächst, ähnlich wie Adelshofen zuvor, an der Abwehr scheiternd, kam man in der Folge vor allem über die beiden Flügel zu guten Möglichkeiten, die allerdings lange noch ungenutzt blieben. Es dauerte bis kurz vor der Halbzeit, ehe Fjolla die bis dahin überfällige 1:0 Führung erzielte, die zugleich den Pausenstand bedeutete.

 

Der zweite Durchgang ging dann so weiter, wie der erste endete. Überlegene Gäste die gegen eine unbequem zu bespielende Heimmannschaft zwar mehr Spielanteile hatten, sich aber bisweilen mit dem herausspielen von Chancen schwertaten bzw. diese leichtfertig vergaben. Der Defensivverbund hingegen stand sehr gut, so dass die Adelshofener Gegenangriffe zumeist früh im Keim erstickt werden konnten. Endgültig auf die Siegerstraße brachte letztlich Celine die Gäste, als sie eine Hereingabe am zweiten Pfosten stehend in bester Stürmermanier verwandelte und die Grün-Weißen damit mit 2:0 in Front brachte. Bei den Hausherrinnen ließen mit laufender Spielzeit die Kräfte langsam nach, so dass man sich in der Folge zahlreiche weitere Konterchancen bzw. Chancen nach schnellem Umschalten erspielte. Hier wurde der Ball allerdings leider öfter zu früh oder zu spät abgespielt, so dass ein weiterer Torerfolgt nicht vergönnt war. Kurz vor Schluss hatte man mit einem Elfmeter sogar noch die große Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, jedoch fischte die Torhüterin den richtig gut geschossenen Strafstoß mit einer Glanzparade aus dem Kasten, ehe der Schiedsrichter dann kurz darauf die Partie beim Stand von 2.0 abpfiff.

 

Fazit:

Ein guter Test für die anstehende Rückrunde gegen eine starke Adelshofener Mannschaft, die es unseren Mädels nicht leicht machte und griffig und phasenweise auch giftig spielte. Die Abwehr stand sehr solide und Toni musste im Tor nur bedingt eingreifen. Vor allem über die Außen lief das Spiel diesmal in der Offensive besonders, wo ein Gros der Angriffe in den vorherigen Spielen doch meist durch das Zentrum geführt wurde. Es ist schön zu sehen, dass man variabel auf den Gegner reagieren und flexibel die „Stoßrichtung“ ändern kann, je nachdem wie es der aktuelle Gegner erfordert. Nach dem langen „Vorbereitungsmarathon“ geht die Mannschaft auf alle Fälle gut vorbereitet und mit der Erkenntnis, dass Beidfüßigkeit von Vorteil sein kann, in die anstehende Rückrunde, in der es nach dem Rückzug von Dießen II jetzt auch noch – wenn alles optimal läuft - um die Meisterschaft geht.

 

 

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Ein letztes Testspiel vor dem Beginn der Rückrunde stand bei bestem Frühlingswetter auf dem heimischen Kunstrasen an. Neben dem schönen Wetter war die offizielle Einweihung der neuen Trikots - pünktlich vor dem Punktspielstart - ein weiterer Punkt, der für Vorfreude auf dieses Spiel sorgte.

 

Von Beginn an übernahmen die Hausherrinnen trotz fahrigen Beginns das Kommando und ließen sich lediglich in den ersten Minuten von der sehr robusten Spielweise der Gäste irritieren, die unserer Mannschaft alles abverlangte und die für die ein oder andere unserer Spielerinnen – ist man doch fast ausnahmslos dem Juniorinnenbereich erst kürzlich entwachsen oder sogar noch dort zu verorten – merklich ungewohnt war. Vielleicht als eine Folge dieser Spielweise verlegten sich die Grün-Weißen nach der Anfangsphase gezielt darauf den Ball sehr schnell in den eigenen Reihen laufen zu lassen und zumeist direkt zu spielen – wenn man den Ball nur kurz hat, kann man gar nicht erst in Zweikämpfe verwickelt werden. Mitte der ersten Halbzeit, nachdem bereits einige Möglichkeiten ungenutzt geblieben waren, konnte Fjolla dann zur mehr als verdienten 1:0 Führung vollenden. Abgesehen von ein oder zwei Nadelstichen der Moosacherinnen stand unsere Abwehr felsenfest und hielt auch körperlich dagegen. Mit dem 1:0 im Rücken ging es damit in die Pause – bei diesem Wetter endlich ohne den in den vorherigen Spielen notwenigen heißen Tee und Glühwein.

 

In Durchgang zwei machten die Grün-Weißen da weiter, wo sie im ersten Abschnitt begonnen hatte. Es wurde sogar noch einmal einige Gänge hoch geschalten und die Bälle liefen nun noch schneller und passsicherer durch die eigenen Reihen. Ball und Gegner zunehmend laufen lassend verschob sich das Geschehen nun zunehmend mehr in die Hälfte der Gäste und Toni im Tor konnte einem ruhigen Nachmittag entgegenblicken. Der verdiente Lohn der Offensivbemühungen folgte gegen Mitte der Halbzeit mit einem Doppelschlag. Zunächst erhöhte 2:0 Jules nach einer Ecke mit einem schönen Kopfball auf 2:0, ehe Fjolla kurz darauf das 3:0 besorgte. Weiterhin feldüberlegen nahm in der Folge die Chancenverwertung ab, ehe in der Schlussphase -die Gäste waren sichtbar müde gespielt – Fjolla das Ergebnis um zwei weitere Tore erhöhte, ehe  Bea mit dem 6:0 den Schlusspunkt setzte.

 

Fazit:

Ein unfassbar gutes Spiel unserer Mannschaft – eventuell sogar das bisher beste. Gerade das geradlinige und schnörkellose Passspiel ist hier besonders hervorzuheben. War man vor einigen Wochen gegen Karlsfeld noch auf der anderen Seite des Geschehens und lief selbst hinterher, ließ man diesmal den Gegner oft ins Leere laufen und war fast immer einen Schritt schneller. Doch auch körperlich hielten alle voll dagegen – keine Selbstverständlichkeit gegen die robuste und fordernde Spielweise einer eingespielten und erfahrenen Damenmannschaft. Keine scheute Blessuren oder harte Zweikämpfe, wenn es nötig war. Ebenso wird Stück für Stück untereinander mehr kommuniziert, wenngleich das außerhalb des Feldes nicht unbedingt immer zu hören ist. So kann es weitergehen – wenngleich sich niemand auf dem nun Erreichten ausruhen sollte.     

 

 

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Pünktlich zum Rückrundenstart wurden die Frauen der SG Grün-Weiß Gröbenzell/SV Lochhausen mit neuen Trikots ausgestattet.

Die Brust ziert weiterhin das Logo von Arben Krasniqi Montage und Lieferservice, der die Juniorinnen bzw. Frauen bereits seit vielen Jahren mit Spielkleidung ausstattet.

"Als ich die Info erhalten habe, dass für die Mannschaft neue Trikots benötigt werden und dafür ein Sponsor gesucht wird, habe ich keine Sekunde gezögert mein langjähriges Engagement zu erneuern. Das war für mich eine Selbstverständlichkeit und eine Herzensangelegenheit", äußert sich Arben Krasniqi.

Der Verein und die Spielerinnen bedanken sich an dieser Stelle für diese Treue und hoffen, dass noch viele gemeinsame und erfolgreiche Jahre mit den neuen Trikots folgen werden, welche dann auch gleich standesgemäß mit einem 6:0-Heimsieg im Testspiel gegen den TSV Moosach/Hartmanshofen eingeweiht wurden.

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Das nächste Testspiel der Vorbereitungsphase stand am 20.03. gegen die Spielgemeinschaft aus Sulzemoos/Arnbach/Erdweg auf dem Programm. Eingeleitet wurde es diesmal mit bis dato ungewohnten Probleme. Gleich eine Reihe von Spielerinnen fielen im Laufe der Woche beziehungsweise kurzfristig aus, so dass wir, beginnend auf der Torhüterposition, kurzfristig umdisponieren mussten. Dankenswerterweise fand sich mit Fanny aber eine Spielerin, die sich spontan zwischen die Pfosten stellte und Annika ihre Rückfahrt zum Studienort um einige Stunden verschoben hat.

Das Spiel zeigte von Beginn an, dass sich zwei Mannschaften gegenüberstanden, die sich gegenseitig nicht viel schenkten und sich kaum Raum ließen. Schnell war erkennbar, warum der Gegner erst so wenig Gegentore kassierte. Im Mittelfeld kam es zu einem „Abnutzungskampf“ und sollte eine Mannschaft dieses doch einmal überbrücken, standen beide Abwehrreihen sehr sattelfest. Auch wenn das Spiel recht ausgeglichen war, waren es doch die Hausherrinnen, die zum ersten Mal in den neuen Trikots aufliefen (Bericht folgt), etwas mehr Offensivaktionen verbuchen konnten und das Chancenplus auf ihrer Seite hatte. Folge des geringen Platzes im Mittelfeld war, dass versucht wurde, den Ball schneller abzuspielen und das zur Freude der Trainer konsequenter die Außen angespielt wurden. Daraus entwickelte sich dann auch die ein oder andere Möglichkeit, die allerdings in der ersten Halbzeit noch nicht von Erfolg gekrönt waren. In der 34. Minute gelang den Gästen aus Sulzemoos nach einem Abstimmungsfehler in unserer Verteidigungslinie – frei nach dem Motto „nimm Du ihn, ich habe ihn sicher“ der Führungstreffer. Das sah zwar blöd aus, aber angesichts der Tatsache, dass die Abwehr in dieser Zusammenstellung Premiere feierte, nicht weiter tragisch. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.

 

Die zweite Hälfte war dann fast eine Kopie der ersten – jedoch kam die SG aus dem Dachauer Hinterland hier zu ihren zwei größten Chancen, die Fanny allerdings alle parieren konnte. Offensiv wollten die Hausherrinnen die Niederlage aber auf alle Fälle verhindern und versuchten den Gegner weiter über die Flügel zu knacken. Zudem stelle man auf Dreierkette um, um vorne noch mehr Durchschlagskraft zu erhalten. In der 76. Minute war es Sina letztlich, die nach strammer Hereingabe schön einlaufend und beinahe selbst im Tor landend, das verdiente 1:1 erzielte. Als sich soweit alle schon auf eine Punkteteilung eingestellt hatten, gelangten die Grün-Weißen nach schönem Offensivpressing nahe an des Gegners Strafraum an den Ball und Susi verwandelte, wie sie es zuletzt ja bereits so oft tat, in der 84. Minute zum 2:1. Das sollte dann auch das Endresultat sein.

 

Fazit:

Ein starkes Spiel gegen einen defensiv sehr lauffreudigen und unangenehmen Gegner, der zeigte, warum er in der laufenden Saison in sieben Spielen erst sechs Tore kassierte. Von den kurzfristigen Ausfällen nicht aus dem Tritt bringen lassend lieferten die Hausherrinnen eine sehr engagierte und couragierte Partie ab. Wie so oft in den letzten Wochen und Monaten waren alle mit vollem Einsatz dabei und auch die Kommunikation auf dem Platz wird immer besser. Zudem gaben wieder einige Spielerinnen ihre Premiere bzw. Comeback bei uns im Team. Man darf also auf die folgenden Spiele gespannt sein.

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Sehr spontan kamen wir zu unserem nächsten Vorbereitungsspiel. Unser ursprünglicher Gegner musste uns leider kurzfristig absagen und nach vielen Anfragen fand man mit der Eintracht aus Karlsfeld auf den letzten Drücker noch einen Gegner - und das auch noch direkt den bisher höchstklassigen überhaupt gegen den unsere junge Mannschaft bislang spielen durfte.

Mit einem verkleinerten Kader - einige Spielerinnen konnten aufgrund der veränderten Anstoßzeit nicht - aber hochmotiviert ging es damit am sonnigen, aber kalten und windigen Sonntagmorgen in den Nachbarlandkreis.

In den ersten Minuten hatten unsere Spielerinnen sichtlich Probleme mit den sehr druckvoll auftretenden Gastgeberinnen, die uns in der eigenen Hälfte festschnürten. Dennoch stand der der Defensivverbund recht gut, so dass diese erste Phase überstanden wurde.

Beginnend mit zunächst einigen Nadelstichen konnten die Mädels in der Folge das Spiel Stück für Stück offener gestalten. Karlsfeld hatte zwar weiterhin deutlich mehr Ballbesitz, jedoch kamen die Grün-Weißen nun selbst dem gegnerischen Tor näher und erspielten sich sehr gute Möglichkeiten. In diese Phase hinein fiel nach Abspracheproblemen in der Verteidigung das 0:1 aus Gröbenzeller Sicht. Das war aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken, sondern man spielte weiter munter mit und hatte gute Chancen zum Ausgleich. Kurz vor der Halbzeit viel dann das 0:2, dass aufgrund von mangelnder Kommunikation in der letzten Verteidigungslinie unser Geschenk an den Gastgeber war.

Halbzeit zwei begann dann wie der erste Durchgang mit drückenden Karlsfelderinnen. Diese belohnten sich diesmal sehr früh mit dem 3:0 mit einer direkt verwandelten Ecke. Als kurz darauf auch noch das 4:0 viel, schwante den Trainern nichts Gutes. Trotz dieser anfänglichen Drangphase sowie der Gegentreffer spielte die Mannschaft mutig und engagiert weiter und versuchte das Ergebnis zu ihren Gunsten zu verbessern. Der verdiente Ehrentreffer gelang Jana schließlich nach schöner Vorlage von Susi. In der Folge ergaben sich auf beiden Seiten, bedingt aufgrund zunehmend nachlassender Kräfte, weitere gute Einschussmöglichkeiten, wobei die Hausherrinnen hier zum Glück einige Male nur Aluminium trafen. Wobei es in dieser Phase kaum noch spürbar war, dass unsere Ersatzbank an diesem Tag deutlich kleiner war. Die letzte große Chance hatten dann auch kurz vor Schluss die Gröbenzellerinnen mit einem Nachschuss aus drei Meter Entfernung - der vorherige Freistoß prallte von der Latte hab - der aber deutlich über das Tor ging.

 

Fazit:

Ein sehr intensives Spiel, das den Mädels auch durch den richtig kalten Wind und das hohe Laufpensum alles, aber auch wirklich alles abverlangt hat. Am Ende stand zwar eine Niederlage, die sie aufgrund der gezeigten Leistung gegen einen sehr erfahrenen Gegner zufriedener vom Platz gehen ließ als so mancher Sieg. Nicht nur, weil es erneut Lob durch den Gegner gab, sondern auch weil alle Spielerinnen sich in jeder Minute reingehängt haben. Freilich war Karlsfeld  phasenweise deutlich überlegen und "ließ Ball und Gegner laufen". Man hat es einem drei Klassen höher spielendem Team aber sehr schwer gemacht. An diesen Erfahrungen gilt es nun zu wachsen und die Eindrücke mitzunehmen.

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So, nach dem die Hinrunde mit einem erfreulichen zweiten Platz beendet werden konnte und nach langen dunklen Monaten ohne richtige Spielpraxis war es am 20.02.2022 mal wieder Zeit für ein richtiges Fußballspiel. Und zwar eines gegen einen unbequemen und sehr erfahrenen Gegner (Altersdurchschnitt lag bei rd. 25 Jahren), der erleben musste, dass auch die Gröbenzeller „Damen“ mit einem Durchschnittsalter von 18 Jahren an diesem Tag auch sehr unbequem sein können.

Vom anfänglichen Pressing der Münchener hatte man sich nicht beeindrucken lassen und den frühen selbst verursachten Gegentreffer in der 9. Minute gut weggesteckt. Der Ausgleich von Fjolla in der 27 Minute, die den Pfostenschuss von Celine nach einem tollen Solo über Außen souverän verwertete, war dann auch schon verdient. Der Führungstreffer sechs Minuten später durch Susi war Belohnung einer ihrer typischen Energieleistungen und gleichzeitig auch der Pausenstand. Nach der Halbzeit wurde dann mal so richtig aufgedreht. Maya nach einem toll herausgespielten Treffer durch die Mitte in der 65. Minute, Jules mit einem wunderbaren Volleyschuß unter die Latte von der rechten Strafraumseite zwei Minuten später und Fjolla mit einem direkt verwandelten Freistoß aus ca. 27,63 Metern Entfernung sorgten für zeitweise klare Verhältnisse, ehe dann Laim mit einem weiteren mehr oder weniger von uns erzieltem Treffer und einem tollen Fernschuss innerhalb von zwei Minuten kurzzeitig das Spiel wieder spannend machte.

Anscheinend unbeeindruckt von diesem Doppelschlag spielte die Heimmannschaft mit zwei weiteren Treffern von Fanny, die den Ball nach einem großartigen Angriff über Außen von der rechten Strafraumseite im linken Toreck versenkte und dem Schlusspunkt von Maya nach tollem Zuspiel von Karo im Zentrum den 7:3 Endstand heraus. Es war für alle Zuschauer eine unterhaltsame Partie mit tollen Toren und ganz viel Einsatz. Auch die Integration von einigen Mädels, für die ein Spiel gegen eine Damenmannschaft Neuland war, hat super funktioniert. Erfreulich war, aber man hatte ja auch - welch ein seltener Luxus - sechs Auswechselspielerinnen, dass bis zum Ende die Intensität aufrechterhalten und somit auch bis zum Ende unvermindert das Tempo beibehalten werden konnte. Wehrmutstropfen war leider der Ausfall von Sina, die mit Gehirnerschütterung (so die Diagnose vom Arzt im Nachhinein) die Partie vorzeitig verlassen musste.

 

Fazit:

Ein gelungener Einstieg ins Spieljahr 2022, der vielen ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Sei aufgrund der Freude über das Ergebnis sowie die Art und Weise, wie dieses zu Stande gekommen ist oder aufgrund der Erleichterung der ganz jungen Spielerinnen gegen einen solchen Gegner mehr als hervorragend bestanden zu haben, sowohl in der Defensive wie auch in der Offensive. Vielen Dank auf diesem Weg auch an Teile der Elternschaft, die uns Trainer immer wieder während des Spiels mit der Jahreszeit angepassten Getränken und Überraschungen versorgen sowie diesmal auch an die Spielerinnen, die nicht mitspielen konnten, aber gleichwohl ihre Mannschaft von der Außenlinie unterstützten.

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Etwas Ersatzgeschwächt - gleich drei defensive Stammspielerinnen standen für diese schwierige Aufgabe nicht zur Verfügung - aber mit einem wie immer gut besetzen Kader und einer motivierten Truppe ging es bei bestem Herbstwetter an die direkt am Ammersee gelegene Sportanlage nach Dießen.

Bereits beim Aufwärmen zeigte sich, dass der Gegner wie befürchtet seine halbe Mannschaft mit Spielerinnen füllte, die auch in der Landesligamannschaft zum Einsatz kommen und es somit kein einfaches Spiel werden würde. Auch das der gegnerische Trainer als Schiedsrichter agieren musste, vermochte das ungute Gefühl nicht beseitigen (Anmerkung Schiedsrichter pfiff aber völlig korrekt). Im Spiel selber hielten sich beide Teams zumeist im Mittelfeld auf und neutralisierten sich weitestgehend. Torraumszenen waren folglich Mangelware. Wenn, aber kaum wahrnehmbar, waren die Gäste aus Gröbenzell dem Ziel etwas näher, Torchancen rauszuspielen. Das 0:0 zur Pause - unsere erste torlose Halbzeit der Saison- war daher die fast logische Konsequenz.

In den zweiten Durchgang starteten die Hausherrinen dann deutlich druckvoller und machten den Grün-Weißen den Spielaufbau immer schwerer beziehungsweise stimmten auf unserer Seite die Laufwege immer weniger oder den Pässen fehlte die Genauigkeit. Zweifellos tat die Einwechslung einer weiteren Landesligaspielerin auf Dießener Seite für den weiteren Spielverlauf ihr übriges. Diese Spielerin war im weiteren Verlauf die absolute Unterschiedsspielerin, die unserer jungen Mannschaft (mit rd. 16,5 Altersdurchschnitt im Schnitt fast 4,5 Jahre jünger als der Gegner) kaum unter Kontrolle bekam und wenn dann nur zu zweit, wodurch sich den Mädels vom Ammersee zwangsläufig Räume auftaten. Die Folge dieses sich langsam verschärfenden Dauerdrucks war nach knapp einer Stunde das 0:1 aus Gröbenzellerinnen Sicht, als es nicht gelang die Torschützin im Rückraum schnell genug zu attackieren. Kurz darauf fiel dann bereits das 0:2. Endgültig der Zahn gezogen wurde unserer tapfer kämpfenden Mannschaft dann durch das 0:3. In der Folge verteidigten die Gäste zwar energisch und wehrten sich mit Leibeskräften, nach vorne gelang aber durch die schwindenden Kräfte und die sicherlich vorhandene Resignation durch das Ergebnis kaum mehr Befreiung, so dass die letzten Minuten eine Abwehrschlacht auf engstem Raum wurde (oder wie man in München sagen würde „1.000 € kalt“), bei der der Ball leider im dann fast gewohnten 5 Minuten Takt noch drei Mal im Gehäuse landete und das Spiel somit 0:6 verloren ging.

 

Fazit:

Die Köpfe hingen freilich tief und die Enttäuschung war riesengroß, das ist nicht zu leugnen. Am Einsatz und Willen hat es aber zweifelsohne nicht gelegen. Wie in der bisherigen Saison hat jede ihr bestes gegeben. Manchmal gibt es aber solche Tage, an denen das Beste eben nicht reicht. Konnte die erste Halbzeit noch völlig offen gestaltet werden, mangelte es in der zweiten Halbzeit zunehmend an der angesprochenen Passgenauigkeit aber auch der Entlastung und Durchsetzungskraft in der Offensive.

Letztlich traf man aber auch nur bedingt auf eine Mannschaft aus der Liga, sondern auf eine halbe Landesligamannschaft - immerhin die 4. Höchste Liga im Frauenfußball- der man am Ende nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Mit gleichem Wettbewerb hat das freilich nur bedingt etwas zu tun, wenn einem je nach Spielplan der ersten Mannschaft eine gänzlich andere Truppe gegenübersteht, zumal die Freizeitliga Frauen mit Sicherheit auch nicht dazu gedacht ist, Landesligaspielerinnen Erfolgserlebnisse zu verschaffen. Aber Sollte. Hätte. Könnte. Würde. hilft nicht. Nächstes Mal einfach Machen!

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Bei ungewohnten äußeren Bedingungen - bisher schien bei Spielen stets die Sonne, nun war es herbstlich frisch bei 4 Grad und Nebel - ging es für unsere Damen zum Verfolgerduell nach Hohenfurch. Dort wollte man die unglückliche Niederlage der letzten Woche vergessen machen und Platz zwei zurückerobern.

Von Beginn an war daher der Offensivgang eingelegt. Mit einer der ersten Möglichkeiten erzielte Susi - die langsam am Tore schießen Gefallen zu finden scheint- die schnelle 1:0 Führung. In der Folge spielte sich das Spielgeschehen überwiegend in der Hälfte der Gastgeberinnen ab und die Grün-Weißen kamen folgerichtig zu guten Aktionen, die zunächst allerdings aufgrund der mangelnden Abgebrühtheit vor dem Tor ungenutzt blieben. Das vermeintliche 2:0 durch Bea, die nach schöner Aktion von Emma den Ball nur über die Torlinie bugsieren musste, wurde - passend in die Reigen der vergebenen Torchancen- nach einem Foul zurückgepfiffen. Nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen war es dann letztlich Emma, die mit dem 2:0 die Weichen endgültig auf einen Sieg für die Gröbenzellerinnen stellte. Kurz vor der Pause gestaltete dann noch Bea das Ergebnis weiter positiv, die aus gut 30 Metern zum 3:0 vollstreckte, nachdem sie nach abgefangenem Pass der Torhüterin perfekt von ihrer Mitspielerin bedient wurde und schnell das vakante leere Tor wahrnahm. Bei frostigen Wetter ging es zu Null zum Pausentee, da Klara kurz zuvor - nach Getümmel im eigenen Strafraum- den Ball noch von der Linie kratzte und so den Anschluss verhinderte.

Der zweite Durchgang verlief dann ähnlich wie der erste. Viele Chancen auf Seite der Gäste, die leider meist ungenutzt blieben - sei es aufgrund von Wegrutschen beim Abschluss auf dem feuchten Rasen oder mangelndem Zielwasser. Allerdings lief der Ball nicht mehr ganz so flüssig wie zuvor, so dass das Spiel nun etwas mehr stockte. Die heute in Torlaune befindliche Emma war es dann aber, der gerade diese "rutschigen" Bedingungen beim 4:0 zu Gute kamen, da die Hohenfurcher Torhüterin ihre streng geschossene Hereingabe nicht festhalten konnte. Den Schlusspunkt setze schließlich Celine, im Strafraum schön freigespielt, mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 5:0.

 

Fazit:

Die Null stand und mit fünf eigenen Treffern zurück in die Erfolgsspur gefunden, so lässt sich die Partie kurz zusammenfassen. Wenngleich - Lobhudelei sollte aus Trainersicht ja nie angebracht sein - das Spiel unserer Damen trotz des positiveren Ergebnisses in vielen Phasen etwas zäh und unrund gegenüber einigen vorherigen Auftritten verlief. Viele Stockfehler, hier und da zu viele unnötige Zweikämpfe aufgrund von Passungenauigkeiten bzw. zu später Ballweitergabe und - auch der Platzgröße geschuldet - große Löcher im Zentrum - die man mit einer dort defensiveren Ausrichtung zu beheben suchte. Doch das ist angesichts der bisherigen Spiele und der damit auch gestiegenen Ansprüche der Mannschaft an sich selbst Kritik, der man sich gerne stellt. Kommende Woche steht mit dem MTV Dießen direkt das nächste schwere Auswärtsspiel an. Hier hoffen wir alle, dass auch dieses Spiel mit der notwendigen Konzentration angegangen wird und der bisherige positive Eindruck bestätigt werden kann.

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Bestes Spätsommerwetter und zahlreiche gespannte Zuschauer. Die Bedingungen für das Spitzenspiel zwischen dem bisher souveränen Tabellenführer und den gastgebenden Hausherrinnen von Grün-Weiß Gröbenzell hätten nicht besser sein können. Unsere gewagte Prognose vor dem Spiel lautete also, es könne so oder so ausgehen.

Von Beginn an bewahrheitete sich diese und es zeigte sich, dass es für die Grün-Weißen gegen einen Gegner gehen sollte, der ihnen mehr abverlangen sollen wird, als es bisher der Fall war. So schnürten die Gäste die Gröbenzellerrinnen in den ersten fünf Minuten weit in der eigenen Hälfte ein. Eine Befreiung aus dieser Umklammerung war nach dieser Phase zunächst nur durch schnelle Konter möglich. Mit einem der ersten Angriffe gelang Bea am zweiten Pfosten einlaufend mit links die zu diesem Zeitpunkt des Spiels glückliche Führung für die Grün-Weißen. Diese sollte aber nicht lange Bestand haben. Fast im Gegenzug traf der ESV, vom Rückstand unbeeindruckt, nach einem Abstauber zum 1:1.

In der Folge gelang es den Gastgeberinnen aber immer besser sich aus der eigenen Hälfte zu kombinieren, so dass sich ein munterer Schlagabtausch entwickelte, bei dem beide Mannschaften ähnlich viel Ballbesitz hatten, die Mädels vom Gröbenbach sich allerdings ein Chancenplus erarbeiteten konnten. Exemplarisch hier nur ein satter Schuss von Bea, der vom Innenposten abprallend nicht ins Tor sprang, sondern vor der Linie rollte. Nach spannenden und packenden 45 Minuten ging es schließlich mit einem 1:1 in die Pause. Das Ergebnis zur Pause hätte aber auch umgekehrt lauten können.

Mit zunehmender Spielzeit in Halbzeit zwei übernahmen die Gröbenzellerinnen immer mehr das Heft des Handelns und die Kontrolle über das Spiel. Die Gäste setzen ihrerseits nun fast ausschließlich auf weite Bälle, um das Mittelfeld und die Abwehr zu überbrücken. Aus der Feldüberlegenheit und den zahlreichen Abschlüssen sollte für die Hausherrinen aber nichts zahlbares für die Anzeigetafel herausspringen. Dabei wäre es so einfach gewesen. Rein das Ding und ab nach Hause. Vielmehr waren es die Gäste, die nach einer Ecke - Toni konnte nach der ersten Großchance des ESV zuvor gerade noch zu dieser klären- mit 2:1 in Führung gingen und kurz darauf nach einem weiten Ball und gewonnen Laufduell gar auf 3:1 erhöhten.

Trotz zwei Tore Rückstand war Köpfe hängen lassen aber nicht angesagt. Die Gastgeberinnen versuchten nun alles, um noch einmal ins Spiel zu kommen. Doch zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu, da die zahlreichen Schüsse auf das Tor allesamt Beute für die Torhüterin des ESV wurden, von der Latte abprallten oder das viereckige Gehäuse knapp verfehlten. Zugleich bot man den Gästen folgerichtig mehr Raum, durch welchen diese stets die Möglichkeit zur endgültigen Entscheidung hatten.

Trotz hartem Kampf und vollem Einsatz blieb es am Ende beim 1:3 für die Gäste und damit bei der ersten Niederlage der Saison.

 

Fazit:

So ist Fußball. Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. Eine etwas unglückliche Niederlage, die bei besserer Chancenverwertung leicht zu vermeiden gewesen wäre. Aber wäre, wäre Fahrradkette. Doch der Fokus sollte nicht auf dem negativen liegen, sondern darauf, dass man, abgesehen von den ersten 5 Minuten, gegen eines der Topteams der Liga mindestens ebenbürtig war. Spielerisch, athletisch und auch was den Einsatz anbelangt muss diese Grün-Weiß Mannschaft sich vor niemandem verstecken und kann zurecht stolz auf sich sein und die eigenen Anhänger werden noch viel Freude an diesem Team haben.

Zwar ist mit dieser Niederlage auch die  Siegesserie gerissen. Aber das Ende einer Serie bildet den Auftakt für eine neuen. Mit dem gewohnten Einsatz und Elan wird kann man diese bereits beim nächsten schweren Auswärtsspiel in Hohenfurch beginnen.

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Verdienter Sieg nach hartem Fight

Bei bestem Spätsommerwetter stand mit dem ersten Auswärtsspiel beim DJK Würmtal, der die erste Partie mit 5:2 gewonnen hat, die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm.

Von Beginn an übernahmen die Grün-Weißen das Heft des Handelns und kamen in den ersten zehn Minuten bereits zu drei gefährlichen Abschlüssen, die allerdings von der glänzend aufgelegten Torhüterin vereitelt wurden. Auch in der Folge erspielten sich die Gäste ein deutliches Chancenplus, der Ball wollte seinen Weg ins Tor aber nicht finden. Die Hausherrinen spielten zunächst abwartend und versuchten über Konter und schnelles Umschaltspiel unser Mittelfeld zu überbrücken und zum Erfolg zu kommen, kamen mit laufender Spielzeit und besser in die Partie. Unsere stark aufgelegte Abwehr konnte dies  jedoch auf beste Weise unterbinden. Nach 33 Minuten Spielzeit war es dann Lisa, die mit einer schönen Bogenlampe, die sich genau unter der Latte ins Tor senkte, den erlösenden 1:0 Führungstreffer erzielte. Deutlich entspannter hätte die Partie in der Folge verlaufen  können, wenn Lisas zweiter Streich - sie warf sich mit vollem Einsatz in eine Hereingabe und spielte den Ball an der herausgefiltert Torhüterin vorbei, ehe diese sie traf- zu Unrecht aberkannt worden wäre. So ging es mit einem knappen 1:0 in die Pause.

Halbzeit zwei begann dann wie Halbzeit eins mit einer sehr guten, aber leider erneut nicht genutzten Chance für die Mädels vom Gröbenbach. Mit laufender Spielzeit kamen die Hausherrinen aber immer besser in in Partie,  sei es aufgrund des Kräfteverschleißes der Grün-Weißen, oder weil sie selbst angesichts der vielen vergebenen Möglichkeiten nun ihrerseits Lunte rochen. In der Folge entwickelte sich auf alle Fälle ein echter Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, der den Grün-Weißen alles abverlangte. Unter vollem Einsatz aller Akteurinmen konnten die meisten Angriffe der Würmtalerinnen allerdings unterbunden bzw. geklärt werden. Wie vergangene Woche war es dann erneut Susi die fast mit einer Kopie des Tores mit dem 2:0 die Vorentscheidung brachte.

 

Fazit:

Starkes Spiel gegen einen sehr starken Gegner. Auf ungewohntem Geläuf - es wurde nach wohl ca. zwei Jahren erstmals wieder auf Rasen gespielt - lieferten alle eine kämpferisch sowie spielerisch starke Partie. Einziges, wenngleich großes Manko, war die Chancenverwertung. Wie entspannter hätte das ganze Spiel verlaufen können, wäre diese besser gewesen. So brachte man die Hausherrinen wieder ins Spiel. Kommende Woche wartet nun mit der SG Post-SV München/ESV München der nächste harte Prüfstein.

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Nächste Premiere geglückt.

Mit viel Spannung wurde dem ersten Pflichtspiel der neuen Damenmannschaft von Grün-Weiß Gröbenzell entgegengefiebert. Die bisherigen Testspiele liefen zwar alle vielversprechend, waren letztlich aber nicht mehr als Testspiele und sind daher nicht überzubewerten. Zudem stand mit der SG Hofstetten/Greifenberg/Finning eines der Topteams als Gegner bereit.

Bereits zu Beginn zeigte sich, dass diese Spiel keine einfache Aufgabe für die Hausherrinnen werden würde. Körperlich waren die Gäste deutlich überlegen und hielten die Grün-Weißen aus dem eigenen Strafraum heraus. Es war daher nicht überraschend, dass das 1:0 durch Bea mit einem schönen Schuss aus der Distanz erzielt wurde. Dieser frühe Treffer nach 8 Minuten gab die erhoffte Sicherheit in den Reihen der Mädels vom Gröbenbach. Sophia schloss kurz darauf einen ihrer schönen Flügelläufe, bei dem sie sich mit vollem Einsatz gegen ihre Gegnerinnen durchsetzte, mit dem 2:0 ab.

Doch die Gäste schienen durch diesen Treffer in ihrem Kampfgeist geweckt worden zu sein. In den folgenden Minuten befreiten sich die Gäste nicht nur mehr und mehr aus der eigenen Hälfte, sondern setzen die Gastgeber von Minute zu Minute mehr unter Druck. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Kurz vor der Pause fiel in der Folge nach einer Ecke der Anschlusstreffer, mit dem es dann auch in die wohlverdiente Pause ging.

Die zweite Halbzeit begann dann, wie die erste endete. Beide Mannschaften rieben sich im Mittelfeld auf, ehe Susi durch ein schönes Solo, man kann auch von einem "Tor des Willens" sprechen, das wichtige 3:1 erzielte. Von da an kippte das Spiel wieder in Richtung der Gastgeberinnen, die die Gäste aus dem Landsberger Landkreis meist schon im Spielaufbau entscheidend störten und so zu einigen Möglichkeiten kamen.

Das 4:1 fiel dann auch nach einem blitzsauberen Konter - Balleroberung am eigenen Strafraum von Susi mit direktem Pass nach vorne - Annahme und Weitergabe im Mittelfeld von Bea - Abschluss von Fjolla. Binnen weniger Sekunden überwand der Ball das ganze Feld ohne dass die Gäste hätten eingreifen können. Den Abschluss setzte dann erneut Fjolla mit einem Schuss aus dem Strafraum.

 

Fazit:
5:1 zum Auftakt der Liga. Das lässt sich wahrlich sehen. Erneut ein Spiel in dem sich alle reingehängt haben, sich niemand versteckte und zugleich deutlich mehr gefordert wurde als in den bisherigen Partien. Unter dem stärkeren Gegnerdruck litt auch merklich die Ballkontrolle und das eigene Passspiel. Daran muss nun in den kommenden Wochen angesetzt werden beim Unterfangen sich stetig zu verbessern.

 

Tore:
1:0 Bea
2:0 Sophia
2:1 Gäste
3:1 Susi
4:1 Fjolla
5:1 Fjolla

 

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Trainingslager

Die Ferien sind nun zu Ende und mit ihr auch die „fußballfreie“ Zeit für unsere Mädels. Um für die anstehende Saison bestens vorbereitet zu sein, absolvierten alle Spielerinnen der beiden gemeldeten Mannschaften ein gemeinsames Trainingswochenende auf heimischen Gelände.

Abgesehen von kurzen Regenschauern meinte Petrus es gut mit den Teams und lieferte am Samstag bestes Fußballwetter. Um nach den Ferien wieder reinzukommen lag der Fokus am Vormittag auf individuellen Übungen mit dem Ball bei steigender Intensität, ehe es Mittags in die verdiente Pause ging. Der Nachmittag begann mit kleinen Team-Building-Übungen ehe nach weiteren Passeinheiten ein Abschlussspiel die erste Einheit beendete. Das abschließende Grillen rundete den Tag ab.

Aus Gründen der Belastungssteuerung wurde am „verkürzten“ zweiten Tag, der mittags begann, der Fokus auf weniger lauf- und kraftintensive Übungen gelegt - immerhin stand am Abend noch ein kleines Vorbereitungsturnier an. Neben der ein oder anderen Übung zum Stellungsspiel, lag der Schwerpunkt auf Torschuss und Standards, bevor dann am späten Nachmittag die zwei Vorbereitungsspiele anstanden.

Gespielt wurde hier jeweils 45 Minuten pro Spiel gegen zwei A-Klassen Mannschaften. Dabei bestand unser Kader aus insgesamt 18 motivierten Spielerinnen aller Jahrgänge.

 

SG Grün-Weiß Gröbenzell/Lochhausen – SV Adelshofen/Nassenhausen | 1:0

Nachdem das historische erste Spiel einer Damenmannschaft von Grün-Weiß Gröbenzell schon wieder fast zwei Monate zurücklag, stand mit dem SV Adelshofen/Nassenhausen aus der A-Klasse nach der langen Sommerpause der erste Gegner der neuen Saison auf dem heimischen Kunstrasen bereit.  

Etwas überraschend übernahmen die Hausherrinnen trotz des anstrengenden Trainingslagers von Beginn an das Heft des Handelns. Erfreulich war, dass man versuchte den Ball direkt laufen zu lassen und sich so ein recht variables Spiel über die verschiedenen Offensivakteure ergab, welches für die Adelshofener Gäste nur schwer auszurechnen war. Die Folge davon waren einige Torchancen, die allerdings ungenutzt blieben.

Nach dem ersten Drittel der Begegnung kamen die Gäste dann etwas besser ins Spiel und unsere Abwehr durfte bzw. musste sich nun in ihrer Kernkompetenz - dem verteidigen - beweisen. Dies gelang gegen bisweilen körperlich deutlich überlegene Gegenspielerinnen aber bestens.

Nach dieser kurzen Drangphase übernahmen die Grün-Weißen dann wieder das Zepter und der Erfolg ließ dann nicht lange auf sich warten. Nach einem schönen Antritt durch die zuvor aufgemachte Lücke im Adelshofener Defensivverbund gelang Karo schließlich mit dem ersten Tor der Saison der verdiente Führungstreffer.

In der Folge wurde die Qualität der Chancen zwar immer besser (Pfostentreffer, Elfmeter), ein weiteres Tor sollte allerdings nicht mehr gelingen.

 

Tore:

1:0 Karo

 

SG Grün-Weiß Gröbenzell – TSV Indersdorf | 5:1

In unserem zweiten Spiel des Tages traf man nach einer einstündigen Pause - in der Zwischenzeit spielten Adelshofen und Indersdorf gegeneinander - auf die Gäste aus dem Dachauer Landkreis.

In dieser Partie legte man dann gleich los wie die Feuerwehr. Fjolla gelang mit einem für sie typischen Tor - ein Schuss aus der Drehung von der Strafraumkante, unhaltbar für die Torhüterin - bereits nach wenigen Minuten die Führung. Kurz darauf legte Sophia dann nach. Der Ball wechselte bei diesem Spielzug dabei innerhalb kurzer Zeit gleich zwei Mal die Seiten. Von hinten links gelangte der Ball über das rechte Mittelfeld und gelangte daraufhin über den linken Flügel ins Zentrum, wo  Sophia die Hereingabe verwertete.

Aus einem der wenigen Unachtsamen Momente - im Mittelfeld gelangte man nicht kontrolliert in Ballbesitz sondern verwickelte sich in Zweikämpfe und unkontrolliert Pässe auf kurzem Raum - gelang den Gästen mit einem schönen Gegenstoß der Anschlusstereffer zum 2:1.

Davon unbeeindruckt setzen die Hausherrinen nach und konnten durch Sophia alsbald den alten Abstand von zwei Toren wieder herstellen. Die Schlusspunkte in eines rundum erfolgreichen Auftaktes setze mit den Toren vier und fünf dann mit Maya unsere am heutigen Tag jüngste Spielerin, die sich bei beiden Toren nach einem der an diesem Tag typischen vorangegangenen schnellen Flügelläufe gekonnt durchsetzen konnte.

 

Tore:

1:0 Fjolla

2:0 Sophia

2:1 Indersdorf

3:1 Sophia

4:1 Maya

5:1 Maya

 

Fazit:

Riesen Lob an alle Spielerinnen. Trotz der corona-, urlaubs- und wetterbedingten kräftezehrenden langen Trainingseinheiten an den beiden Tagen sowie der Tatsache, dass man in der Konstellation noch nie zusammengespielt hat, lieferten die Hausherrinnen gegen zum Teil deutlich erfahrenere Gegnerinnen zwei zu diesem Zeitpunkt aus unserer Sicht sehr gute und souveräne Partien ab. Der Ball lief häufig sauber über mehrere Stationen, manches wurde ausprobiert und man war immer versucht, den Ball schnell nach vorne zu spielen. Keine hat sich "versteckt", sondern alle haben sich aktiv am Spielgeschehen beteiligt, so dass auch die vielen Einwechslungen das Niveau aufrechterhalten konnten. Zu verbessern gibt es immer viel, jedoch sind wir davon überzeugt, dass beide weiblichen Teams von Grün-Weiß Gröbenzell gut gewappnet die dieses Wochenende beginnende Saison angehen können.

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Bei bestem Wetter kam es auf dem Wildmoosgelände am 18.07. zu einem historischen Ereignis. Das erste Spiel einer Frauenmannschaft in der bald 60-jährigen Vereinsgeschichte des Grün-Weiß Gröbenzell stand auf dem Spielplan. Angesichts dieser Premiere meinte es auch Petrus gut mit allen Beteiligten und spendete anlassgemäß bestes Fußballerwetter. 

Im Vorfeld regierte doch eine gewisse Unsicherheit, da nach dem langen Lockdown niemand so recht wusste, wo man bzw. wer überhaupt auf dem Platz steht, zumal das aufgelaufene Team in dieser Zusammensetzung vorher noch nie gemeinsam auf dem Platz stand. Nicht leichter machte es auch die Tatsache, dass im Gegensatz zum Gegner, der schon länger in dem Bereich ein Team stellt, bis auf eine Ausnahme niemand vorher gegen eine Frauenmannschaft spielte. Die damit verbundene Nervosität wurde es aber durch die Vorfreude, dass es nun endlich mal wieder was geht, wettgemacht.

Genau diese Vorfreude wandelte sich auf dem Feld schnell in Spielfreude um. Viel Bewegung, schönes Kombinationsspiel, gutes Stellungsspiel und eine gute Zweikampfführung – all das war ziemlich schnell erkennbar. Es dauerte dann auch nicht lange bis sich Clara in das Vereinsgeschichtsbuch eintrug und das Premierentor einer Grün-Weißen Frauenmannschaft erzielte und vor lauter Begeisterung ein paar Minuten später gleich Tor Nummer zwei nachlegte. Die frühe Führung führte dann zu noch mehr Sicherheit, so dass das Offensivspiel weiter Fahrt aufnahm. Sowohl steile Pässe auf die Flügel, als auch Kombinationen durch das Zentrum führten immer wieder zur Freude der Anhänger des Heimteams zu Torchancen. Dass es auch den ein oder anderen Versuch aus der Distanz gab - in der Vergangenheit leider eher Mangelware - rundete den positiven Eindruck ab.  

Bis zum „Pausentee“ gelang es den Grün-Weißen sich eine 7:0 Halbzeitführung herauszuspielen, bei der sich gleich zahlreiche Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen durften. So fiel das Halbzeit Resümee durchweg positiv aus. Es galt aber weiter die Devise, trotz des verletzungsbedingten Ausfalls einer unseren zentralen Spielerinnen, die Ordnung zu bewahren und ob der hohen Führung nicht „auseinander zu fallen“.

Doch die Gefahr erwies sich im zweiten Durchgang als unbegründet. Die Mädels knüpften nahtlos da an, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatten und erspielten sich weitere Torchancen und Tore. Aber auch die Gäste aus Prittriching kamen in dieser Phase das ein oder anderer Mal vor das Gehäuse der Gastgeberinnen und erzielten ihren verdienten Ehrentreffer. Am Ende kam es dann auf dem Feld, angesichts einiger taktischer System-und Positionsumstellungen hier und da noch zu etwas Unruhe, jedoch gewöhnten sich die Grün-Weißen nach kurzer Eingewöhnungsphase auch daran. So Stand am Ende der Partie ein 11:1 für die Hausherrinnen zu Buche. An dieser Stelle auch noch einmal ein besonderes Lob an unsere Gäste aus Prittriching, die sich unabhängig des Spielstandes nicht aufgegeben haben und auch nicht nickelig geworden sind. Das ist nicht immer üblich.  

 

Fazit: 

„So gut habe ich die Mädels schon lange nicht mehr spielen sehen“ war eine Aussage von langjährigen Begleitern dieser Mannschaft, die absolut zu Recht angebracht wurde. Und das völlig unabhängig der Coronapause ;). Die erste Nervosität und Unsicherheit– die wahrscheinlich auf Seiten der Trainer  größer war als auf Seiten der Spielerinnen – wo man denn im Vergleich zu Frauenmannschaften steht bzw. einzuordnen ist – wurde durch dieses Spiel etwas weniger. Es war eine rundum erfolgreiche Premiere, bei der alles dabei war, was man sehen will. Keine einzige Spielerin ist abgefallen, alle haben stets gekämpft und sich angeboten. Der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und man verlor eigentlich nie die Nerven. Auch nicht, wenn man im Spielaufbau in der Abwehr mal unter Druck gesetzt wurde. Besonders erfreulich ist auch der Einsatz einiger Spielerinnen unserer B-Jugend, die zum Teil in den letzten Wochen bereits fleißig mit trainierten bzw. ja auch schon in den letzten Spielen der Corona-Saison Stützen dieser Mannschaft waren. Insbesondere die erste Halbzeit wirkte so, als ob die Mannschaft in dieser Konstellation bereits seit Jahren zusammenspielt. Man kann allen nur ein riesen Lob aussprechen. Aber ausruhen sollten wir uns darauf auf keinen Fall und es gilt im Training weiter hart zu arbeiten, damit dies keine Eintagsfliege in der Geschichte des Frauenfußballs der Grün-Weißen bleibt. 

 

Torschützen: 

1x Bea 

3x Clara 

1x Emma 

3x Fjolla 

1 x Karo 

1x Sophia 

1x Eigentor 

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Vor vielen Jahren hat der Mädchenfußball bei Grün-Weiß Gröbenzell eine Heimat gefunden.

Seitdem nehmen mehrere Mädchen-Mannschaften aktiv am Spielbetrieb teil und schlagen sich durchaus beachtlich. Die Spielerinnen sind in diesen Jahren mit uns "groß geworden" und wir freuen uns, dass wir mit den "kleinen Mädchen" von damals als Fundament in der kommenden Spielzeit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Damenmannschaft melden werden.

Sollte bei der ein oder anderen Interesse bestehen sich unserer Truppe anzuschließen oder einmal im Training vorbeizuschauen, würden wir uns darüber freuen. Erreichbar sind wir unter 0173/9998303.

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